Motivation am Montag: Umberto Eco

»Normalerweise brennt man, wenn man sich dem 50. Geburtstag nähert, mit einer kubanischen Tänzerin durch. Einen Roman zu schreiben, war weniger kostspielig.«

(Umberto Eco über Der Name der Rose)

Umberto Eco war Schriftsteller, Kolumnist, Philosoph, Medienwissenschaftler und einer der bekanntesten Semiotiker der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Durch seine Romane, allen voran »Der Name der Rose«, wurde er weltberühmt [Wikipedia].

Das vollständige Zitat

»Normalerweise brennt man, wenn man sich dem 50. Geburtstag nähert, mit einer kubanischen Tänzerin durch. Einen Roman zu schreiben, war weniger kostspielig.

Ich hatte meine Professorenstelle gehabt, meine Bücher waren in mehrere Sprachen übersetzt und es fehlte an einer Herausforderung. Deshalb hatte ich eines Tages Lust, etwas Neues auszuprobieren.

Ich dachte damals, ich schreibe einen Roman mit einer Auflage von 3.000, so zum eigenen Vergnügen.«

Eco über Figuren

»Romanfiguren werden geschaffen, damit sie auf eigene Rechnung leben.«

Rundgang durch Ecos Bibliothek

Eco über den Wert von Büchern

»Wenn wir im Keller Bücher finden, die wir einst als Kind gelesen haben, bewegt uns das. Wenn wir aber eines Tages die Diskette finden, die wir als Kind verwendet haben, kann unser Computer sie nicht mehr lesen, und die Diskette ist dieselbe wie die einer beliebig anderen Person.
Dass wir den persönlichen Kontakt verlieren, ist nicht nur für Bibliophile ein Desaster. Eine kleine Minderheit elektronischer Taliban wird nur mit iPads und E-Books umgehen, alle anderen werden Bücher weiterhin brauchen, davon bin ich überzeugt.«

Lesetipp

Umberto Eco (Perlentaucher)

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