Warum ein Lektorat?

Nach wochen- oder monatelanger Arbeit hast du nur noch ein Ziel: Deine Bachelor-, Master-, Diplom- oder Hausarbeit endlich abzugeben.

Du hast das Gefühl, deine Arbeit ist richtig gut und „rund“ geworden. Andererseits sind da noch Restzweifel: Ist meine Arbeit wirklich so gelungen, wie ich dachte (wie mir mein Kommilitone bestätigte)? Für diese Zweifel gibt es gute Gründe – ich spreche da aus eigener Erfahrung. Als Autor steckt man oft so tief in der Materie, dass der Blick auf Details und Formulierungen verloren geht und der rote Faden sich hier und da im Dickicht der eigenen Gedanken und Sätze verirrt. Man sieht den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr.

Eine Arbeit wird selten auch „in einem Rutsch“ geschrieben, daher treten je nach Abschnitt und Phase mitunter deutliche Stil-Unterschiede zutage, die du während der nächsten oder übernächsten Schreibphase jedoch längst wieder aus dem Blick verloren hat.

Ein weiterer Punkt ist der wissenschaftliche Ausdruck. Nicht jedem Fachmann/jeder Fachfrau ist es in die Wiege gelegt, eine Thesis engagiert, aber gleichsam „distanziert“ niederzuschreiben. Wissenschaftlicher Stil erfordert jedoch genau diese Distanz.

Da du dir viel Mühe für deine Arbeit gegeben hast, solltest du sie auch fehlerfrei und inhaltlich stimmig abliefern. Eine schriftliche Arbeit, die inhaltlich und formal den Regeln entspricht, überzeugt mit einer klaren Struktur, wissenschaftlicher Sprache und einem seriösen, gut lesbaren Stil.

Damit werden deine Chancen auf eine gute Benotung erhöht und nicht zuletzt ist sie auch Ausdruck deiner Professionalität und Kompetenz.

Kann ich das auch selbst machen?

Die Frage, ob du ein professionelles Lektorat für deine Arbeit benötigst oder ob es ausreicht, wenn deine Arbeit von Freund oder Freundin, Familienmitglied oder Kommilitone noch einmal gegengelesen wurde, wird häufig gestellt. Die Antwort ist, wie so oft, ein klares Jein. Die Qualität deiner Thesis hängt natürlich auch von deinen eigenen Schreibfähigkeiten ab.

Die Do-It-Yourself-Methode ist für dich gratis. Falls du dich dafür entscheidest, deine Arbeit selbst zu korrigieren, solltest du die folgenden Tipps beherzigen:

  • Das Korrekturlesen solltest du immer in mehreren Phasen durchführen. In einem ersten Durchgang richtest du deinen Fokus explizit auf den Inhalt deiner Thesis. Gibt es einen roten Faden, stimmen die Inhalte, gibt es gegebenfalls versteckte Widersprüche?
  • Im zweiten Durchgang achtest du auf die sprachliche Gestaltung. Lässt sich dein Text flüssig lesen und stimmt die Grammatik?
  • Im letzten Durchgang schließlich achtest du auf Schreibfehler, überflüssige Leerzeichen und die korrekte Zeichensetzung.

Für diese Arbeiten musst du allerdings zusätzliche Zeit einplanen. Zeit, die du kurz vor dem Abgabetermin vielleicht gar nicht mehr hast. Vielleicht bist du aber auch einfach nur ausgelaugt vom Schreiben. Du kennst deine Arbeit in- und auswendig, und du kannst sie einfach nicht mehr sehen und möchtest sie am liebsten nur noch loswerden. Dieser Zustand kann gefährlich werden, denn du erkennst in einer solchen Stressphase deine eigenen Fehler nicht mehr, egal, wie oft du den Text noch einmal liest. Wenn du dich an diesem Punkt wiedererkennst, sollte sich unbedingt jemand mit deiner Arbeit beschäftigen, beispielsweise ein Freund oder eine Freundin, der/die gut in Grammatik ist und sich mit der Rechtschreibung auskennt. Aber – und das solltest du nicht unterschätzen: Freunde sind selten neutral (gerade das spricht ja für sie! ;-). Mit einem Gefälligkeitsgutachten ist dir aber nicht wirklich geholfen.

Die Alternative: Du übergibst deine Arbeit einem professionellen Lektor, der sie neutral – aber selbstverständlich dir zugewandt – durchcheckt. Ein Fachmann, der neben Rechtschreibung, Grammatik und Zeichensetzung auch den inhaltlichen Faden nicht aus den Augen verliert und deine Arbeit mit einem angemessen-wissenschaftlichen Sprachstil von der ersten bis zur letzten Zeile optimiert.

Lektorat Mittelrhein Text Koblenz

Korrektur versus Lektorat: Was sind die Unterschiede?

  • Eine Korrektur überprüft deine Arbeit auf Rechtschreibung, Grammatik, Zeichensetzung, einheitliche Schreibweise, korrekte Silbentrennung und typographisch richtige Zeichen, wie beispielsweise Gedanken- und Bindestriche. Bei einem professionellen Korrektorat oder auch Korrekturlesen geht es also vor allem darum, grobe formale Fehler in deiner Abschlussarbeit aufzudecken. Der Korrektor achtet darauf, dass deine Arbeit in den genannten Punkten einwandfrei ist, denn niemand liest gerne einen Text, der mit Grammatik- und Rechtschreibfehlern nur so gespickt ist. Durch die grundlegenden Korrekturen vermittelst du deinem Prüfer, dass du in der Lage bist, professionelle Schreibarbeit zu leisten. Die eigene Arbeit Korrekturlesen zu lassen, empfiehlt sich also für alle, die in Rechtschreibung und Zeichensetzung auf Nummer sicher gehen wollen.
  • Ein Lektorat beinhaltet die vorgenannten Korrektorats-Arbeiten, überprüft deine Thesis jedoch zusätzlich auf treffende Formulierungen, gut verständlichen und dem Thema angemessenen Stil, logischen Aufbau und inhaltliche Stimmigkeit. Darüber hinaus liefert ein Lektorat dir ein allgemeines Feedback sowie Vorschläge für weitere Verbesserungen und gegebenfalls Alternativ-Formulierungen. Ein Lektorat verbindet also die formalen Anforderungen an Rechtschreibung und Grammatik mit den inhaltlichen Vorgaben für wissenschaftlichen Stil, den roten Faden, stringente Argumentationsführung, Kohärenz und Logik bis hin zu einer korrekten Zitierweise. Ein guter Lektor liest deinen Text mit den Augen deiner Zielgruppe. Gleichzeitig steht er dir als Mentor und Coach zur Seite.

Lohnt sich ein Lektorat für mich?

Wie schon gesagt, es kommt dabei auch auf deine eigenen Sprach- und Schreibkenntnisse an. Wenn du Zweifel hast: Ja, es lohnt sich, denn du bist damit auf der sicheren Seite. Übrigens ist es für arrivierte Autoren, auch aus der Wissenschaft, ein ganz normaler Vorgang, dass ihre Texte vor der Veröffentlichung gegengelesen und lektoriert werden. Auch dein Ziel sollte immer ein ansprechender Text sein, der deine Leser mit einer klaren Struktur, wissenschaftlicher Sprache und einem seriösen, gut lesbaren Stil überzeugt. Damit zeigst du deine Kompetenz und erhöhst deine Chancen auf eine gute Bewertung.

Wie läuft ein Lektorat konkret ab?

Um Unsicherheiten oder Fragen zu klären, kannst du mich jederzeit telefonisch oder per Mail kontaktieren. Erst wenn alle Einzelheiten, die für dich wichtig sind, besprochen sind, mailst du mir deine Arbeit als Textdatei. Falls deine Hochschule/dein Studienfach besondere formale Richtlinien für Abschlussarbeiten definiert hat, schickst du auch diese als pdf-Datei im Anhang mit.

Die Korrektur deiner Arbeit erfolgt in Word (2010) oder OpenOffice. Der Modus „Änderungen nachverfolgen“ stellt dabei sicher, dass du über alle Änderungen stets den Überblick und letztlich die „Oberhohheit“ behältst. Korrekturen werden farblich hervorgehoben, so dass du Problemstellen auf einen Blick erkennen kannst. Bei Unklarheiten oder Alternativ-Formulierungen für einzelne Ausdrücke oder Passagen schreibe ich dir eine entsprechende Notiz über die Kommentar-Funktion. Für dich als Autor ist zu jedem Zeitpunkt erkennbar, wo und an welcher Stelle genau etwas korrigiert wurde.

Wenn meine Arbeit beendet ist, erhälst du deinen Text per Mail zurück. Änderungen, Vorschläge und Kommentare solltest du dir gründlich ansehen und erst dann übernehmen.

Wie ist die Bearbeitungszeit?

Im Normalfall erhältst du deine Arbeit nach spätestens sieben Tagen zurück. In dringenden Fällen ist eine Express-Bearbeitung gegen Aufpreis möglich. Wenn du sehr stark unter Zeitdruck stehst, rufst du mich am besten an, damit wir deinen Abgabetermin besprechen und miteinander abgleichen können. Aber egal, ob normal oder dringend: Du solltest stets einen Zeitpuffer von zwei bis drei Tagen einplanen, um Vorschläge und Änderungen konzentriert und in Ruhe umsetzen zu können.

Was kostet es?

Wenn du die Dienste eines Lektors oder auch Übersetzers in Anspruch nehmen möchtest, wirst du über kurz oder lang mit dem Begriff der Normseite konfrontiert. Darunter versteht man eine Hilfsgröße, mit der sich der ungefähre Umfang eines Dokuments abschätzen lässt. Texte, die in den verschiedensten Schriftarten und Formatierungen (Zeilenabstände, Tabulatoren-Stopps oder Schriftgröße) verfasst wurden, können auf diese Weise einheitlich betrachtet werden. Eine Normseite enthält ungefähr 1.500 Zeichen inklusive Leerzeichen. Um beispielsweise die Normseitenzahl deiner Arbeit vorab abschätzen zu können, musst du nur die Zeichen (inklusive Leerzeichen und Fußnoten) mit Hilfe deines Textverarbeitungsprogramms zählen (bei Microsoft-Word findest du die Funktion unter ‘Extras’) und anschließend durch 1.500 teilen. Praktisch und fair an dieser Methode ist, dass Seiten, die vornehmlich aus Grafiken bestehen, nicht oder kaum in die Berechnung einfließen.

Im einzelnen biete ich dir an:

Korrektur: Startpreis pro Normseite: 1,50 €

Lektorat: Startpreis pro Normseite: 2,70 €

Darüberhinaus kann das Umformulieren deiner Arbeit eine Option für dich sein. Das systematische (also Wort-für-Wort und Satz-für-Satz) Umschreiben ist dann angebracht, wenn eine Arbeit dermassen gravierende sprachliche Mängel aufweist, dass sie auch durch das beste klassische Lektorat nicht oder nur unzureichend verbessert werden könnte. (Dieser Fall ist übrigens gar nicht so selten, wenn, beispielsweise, der Abschlusskandidat mit einer anderen Muttersprache als Deutsch aufgewachsen ist.) Aber auch, wenn du dich zu eng an fremden Quellen oder Texten orientiert hast, kann ein Umformulieren deine Arbeit gegebenfalls retten. Das Um- oder auch Neuformulieren kann abschnittweise oder für deine gesamte Arbeit erfolgen.

Umformulieren: Startpreis pro Normseite: 8,00 €

Was bedeutet Startpreis?

Die weitaus meisten Arbeiten, die mir zum Lektorat anvertraut werden, berechne ich zum Startpreis. In Ausnahmefällen kann es jedoch vorkommen, dass ich den Aufwand meiner eigenen Arbeit höher einschätzen muss. Sollte das bei deinem Text der Fall sein, erhältst du von mir per Telefon oder Mail ein unverbindliches Angebot. Daraufhin kannst du dich entscheiden, ob du meine Dienste weiterhin in Anspruch nehmen möchtest.

Wann und wie kann ich bezahlen?

Eine vertrauensvolle Zusammenarbeit schliesst für mich das Vertrauen in deine Zahlungsbereitschaft ein. Deshalb brauchst du bei mir nichts vorab zu bezahlen. Ich trete in Vorleistung und du erhältst meine Rechnung erst, nachdem du deine korrigierte Arbeit zurückerhalten hast. Den Betrag kannst du anschließend auf die angegebene Bankverbindung überweisen. Nach Rücksprache ist auch eine Ratenzahlung möglich.

Gibt es einen Rabatt für Empfehlungen?

Sehr gern sogar. Weiterempfehlungen sind das beste Lob, deshalb erhältst du für die Empfehlung eines Kommilitonen, der bei mir ein Lektorat in Auftrag gibt, einen Rabatt von zehn Prozent. Auch eine Google-Bewertung oder Testimonial-Stimme honoriere ich gerne. Sprich mich einfach darauf an!

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