11 Tipps um deinen Schreibstil zu verbessern und Texte zu überarbeiten

Zuletzt bearbeitet am 05/04/2021 by mittelrhein-text

11 Tipps und noch mehr Beispiele, wie du deinen Schreibstil verbessern kannst und worauf du bei der Überarbeitung achten solltest.

Von Adjektiven, falschen Freunden, der richtigen Satzlänge und warum Goethe alles richtig gemacht hat.

Adjektive und Adverbien

Adjektive (Eigenschaftswörter) und Adverbien (Umstandswörter) sind wichtige Bestandteile der deutschen Sprache. Ohne sie kann keine Geschichte erzählt werden. Problematisch wird es, wenn Adjektive überflüssig sind oder zu häufig eingesetzt werden. Dann wirken sie sprachlich unbeholfen und schaden dem Text.

Überflüssige Adjektive

Er lief schnell über die Straße.

Ein Adjektiv ist überflüssig, wenn es dafür ein besseres Verb gibt.

Er rannte über die Straße.

Je nach Szene und Handlung würden auch joggen, rasen, hasten oder hetzen passen.

Adjektive sind auch dann überflüssig, wenn sie etwas betonen, was allgemein bekannt ist.

Die dunkle, stürmische Nacht.

Die Nacht ist dunkel – das unterscheidet sie vom Tag. Das Besondere an dieser Nacht ist, dass sie stürmisch ist.

Die stürmische Nacht.

Wenn die außergewöhnliche Dunkelheit einer Nacht betonen werden soll, helfen bildhafte Adjektive.

Die mondlose, stürmische Nacht. Die wolkenverhangene, stürmische Nacht, usw.

Wertende Adjektive

Wenn Handlung im Roman gerafft und zusammengefasst wird, sind wertende Adjektive oft nicht weit:

Lisa ist eine rücksichtslose Frau.

Wer die echte Lisa kennt, wird insgeheim vielleicht mit dem Kopf nicken. Aber warum ist die Wertung im Roman unpassend?

Zunächst ist der Satz eine Behauptung, die der Leser glauben kann oder nicht. Selbst wenn er sie dir abnimmt, raubst du ihm damit ein Stück seiner Phantasie. Er möchte selbst interpretieren und seine eigenen Schlüsse aus dem Gelesenen ziehen. Das ist der Grund, um überhaupt zu lesen und gleichzeitig Kern literarischer Unterhaltung.

Der zweite Schwachpunkt: Der Satz ist statisch, es passiert weiter nichts, sodass der Leser kein inneres Bild der Figur entwickelt. Ein Bild entsteht erst, wenn die reine Behauptung durch eine Handlung ersetzt wird.

Lisa stößt Einkaufswagen samt Kleinkind zur Seite und wirft ihre Sachen aufs Band.

Mit stoßen, Kleinkind und werfen wird der Leser auf die Reise geschickt. Es bleibt ihm überlassen, wie er die Szene interpretiert. Lisa hatte es eilig. Sie war nicht in Lebensgefahr. So, wie die Handlung spielt, kann es nur einen Schluss geben: Lisa ist rücksichtslos.

Anschauliche Substantive

Auch anschauliche Substantive sind ein Mittel, um wertende Adjektive zu vermeiden.

Lisa ist ein Ekel.
Lisa ist ein Kotzbrocken.

Die Beispiele erklären zwar nicht, warum Lisa ein Ekel oder Kotzbrocken ist, aber es sind starke Begriffe, die beim Leser Interesse an der Figur wecken. Sie lassen ein erstes Bild entstehen, dessen weitere Konturen über die Handlung bestimmt wird.

Sie wohnen in einem großen Haus.

Auch ein Plattenbau ist ein großes Haus. Schon klar, mit großem Haus ist etwas Gediegeneres gemeint. Auch dafür gibt es anschauliche Substantive.

Sie wohnen in einer Villa, Schloss, Palast, usw.

In Zeitungsbeiträgen werden Marken oder Produkte in der Regel nicht erwähnt. Das sieht dann so aus:

Sie trug eine hochwertige Uhr.

Als fiktionale Autoren müssen wir darauf keine Rücksicht nehmen und sind in der Formulierung freier.

Sie trug eine Uhr aus Gold, eine Luxusuhr, eine Patek Philippe, Rolex, usw.

Schreibstil verbessern: Anschauliche Verben

Den Satz

Vor dem Haus stand ein Baum.

kann man so stehen 🙂 lassen. Für alle, die gern mit Verben experimentieren:

Vor dem Haus wuchs ein Baum.

Zugegeben: Dass der Baum wächst, kann man nicht sehen. Biologisch betrachtet könnte er längst hinüber sein. Also spielen wir weiter.

Vor dem Haus erblühte ein Baum.
Vor dem Haus vertrocknete ein Baum.

Mit diesen Verben erhält der Leser zusätzlich einen Hinweis auf die Jahreszeit oder Gegend, in der die Szene spielen könnte.

Auf der Straße stand ein Auto.

Auch in diesem Beispiel ist stehen ein blasses Verb. Bildhafte Verben sorgen für mehr Farbigkeit im Text.

Auf der Straße parkte ein Auto. Auf der Straße parkte ein schwarzer SUV.
Oder auch: Auf der Straße rostete ein Auto vor sich hin.

Auch Profis suchen nach dem perfekten Verb

In einem ersten Entwurf für Wilhelm Meisters Lehrjahre schrieb Goethe den Satz:

Er hatte nichts bei sich, um das Verlangen des Kindes zu stillen.

In der zweiten Fassung wurde daraus

Er fand nichts bei sich, um das Verlangen des Kindes zu stillen.

Mit einem einzigen Verb hat Goethe ein Drama im Kopf gestartet.

Doppelung und Wiederholung

Weiße Schimmel, schwarze Rappen, leblose Verstorbene. Doppelungen passieren jedem Autor, denn unser Gehirn kann entweder denken oder schreiben. Beides zusammen funktioniert alles andere als perfekt. Doppelungen sind oft versteckt, sodass sie erst bei der zweiten oder dritten Überarbeitung auffallen.

Der spannende Fussball-Krimi.

Spannend und Krimi bilden eine Doppelung. Ein Krimi ist per se spannend. Es reicht die Aussage

Das spannende Fussballspiel.

Wenn Verlängerung und Elfmeterschießen für Nervenkitzel sorgen, wäre die Steigerung

Der Fussball-Krimi.

Doppelung durch Interpretation

Szene: Eine Kleinstadt im Mittelalter. Hinter einer Mauer versteckt, lauscht der Protagonist den typischen Geräuschen der anbrechenden Nacht. Dabei hört er unter anderem

Das alkoholisierte Gegröle aus der Spelunke.

Gegröle und Spelunke sind starke Substantive, die für sich allein stehen. Alkoholisiert ist zwar das Bindeglied, schwächt jedoch beide Substantive, weil es interpretiert. Ohne Adjektiv ist das Bild kräftiger und überlässt dem Leser die Interpration:

Das Gegröle aus der Spelunke.

Vor Doppelungen ist niemand gefeit. Wir schreiben und schreiben und schon entsteht ein runder Kreis, ein bissiger Kampfhund oder die verheerende Katastrophe.

Warum ist das so?

Weil wir bei einem Greis an alt denken, schreiben wir alter Greis und merken es nicht. Aber Schreibende soll man nicht aufhalten. Bei der Überarbeitung und im Lektorat ist noch genügend Zeit, um Wiederholungen aufzuspüren.

Doppelung im Dialog

Auch Dialoge sind vor Doppelungen nicht sicher. Ursache dafür ist oft die sogenannte Inquit-Formel, die anzeigt, wer gerade spricht: Er sagte, sie erwiderte, er brüllte, usw.

„Fick dich!“, schrie sie wütend.

Das Adverb wütend ist überflüssig, weil fick dich! bereits aussagt, dass die Figur etwas ganz und gar nicht lustig findet. Auch das schrie nach dem Ausrufezeichen liefert eine Erklärung, die an dieser Stelle redundant ist.

Solange klar ist, wer was in diesem Dialog sagt, kommt die Aussage ganz ohne Formel aus.

„Fick dich!“

Ein Adjektiv ist dann gut, wenn die Figur den Satz nicht böse, sondern beispielsweise scherzhaft ruft.

„Fick dich!“, rief sie lachend.

Oder die Handlung klärt darüber auf, dass die Wut nur gespielt ist.

„Fick dich!“, sie grinste und schob ihm ein Bier über die Theke.

Synonyme finden

Wiederholungen lassen sich durch Synonyme vermeiden. Beispielsweise wird aus dem Kommissar ein Fahnder, Polizist oder Polizeibeamter. Und aus dem Auto ein Fahrzeug, Geländewagen, Limousine, Blechkiste oder, je nach Zustand, eine Karre.

Mit Synonymen kann ein Text relativ leicht aufgelockert werden. Du solltest dir aber darüber im Klaren sein, dass ein Synonym ein Wort nie Eins-zu-eins ersetzen kann. Wenn zwei Worte die exakt gleiche Bedeutung hätten, wäre eines von beiden längst aus der Sprache verschwunden. Mit Synonymen ist eine Änderung des Fokus verbunden, die Bedeutung verschiebt sich. Haus, Villa, Schloss, Hütte: Jeder Begriff bezeichnet etwas, in dem Menschen wohnen, aber die Art der Behausung unterscheidet sich.

Ein Text, der es mit Synonymen übertreibt, macht einen künstlichen Eindruck. Leser können zwar schwer in Worte fassen, was sie stört, aber sie spüren, dass etwas nicht stimmt. Synonyme sollten deshalb kreativ, aber gleichzeitig mit Bedacht eingesetzt werden.

Erste Anlaufstelle für ähnliche Wörter und Bedeutungen ist das Online Synonym-Wörterbuch. Ein empfehlenswertes Buch für den Autoren-Schreibtisch ist Sag es treffender von A.M. Textor.

Wörter in der Nachbarschaft

Eine Sonderform der Doppelung ist es, wenn dieselben Wörter zu nah beieinander stehen.

Sie betrachtete den blassblauen Himmel und griff zum Stift, um ihre Träume aufzuschreiben. Die blassblaue, verspielte Schrift hob sich vom rosa Briefpapier ab.

Auch wenn Himmel und Schrift tatsächlich blassblau waren, wirkt die Wiederholung der Farbe eintönig. Um das Problem zu umgehen, gibt es verschiedene Möglichkeiten.

Änderung der Farben

Sie betrachtete den blassblauen Himmel und griff zum Stift, um ihre Träume aufzuschreiben. Die violette, verspielte Schrift hob sich vom rosa Briefpapier ab.

Farbe weglassen oder durch ein anderes Adjektiv ersetzen

Sie betrachtete den wolkenlosen Himmel und griff zum Stift, um ihre Träume aufzuschreiben. Die blassblaue Schrift hob sich vom rosa Briefpapier ab.

Änderung der Szene

Sie betrachtete den blassblauen Himmel und griff zum Stift, um ihre Träume aufzuschreiben. Sie strich die Ecken des Briefpapiers glatt,…

Als Autor hast du alle Freiheiten. Nutze sie.

Füllwörter

Wenn Adjektive und Adverbien besondere oder ungewöhnliche Eigenschaften bezeichnen, bereichern sie einen Text. Wenn sie aber nur das Bekannte oder Übliche unterstreichen, werden sie zu Füllwörtern, bremsen Sätze aus und verlangsamen den Text.

Der Kommissar verfolgte den Mann, der anscheinend in den Hausflur geflüchtet war.

„Ja, was denn nun?“, fragt sich der Leser, „ist er nun im Hausflur oder nicht?“.

Genau diese Frage macht die Spannung der Szene aus. Und ausgerechnet Spannung wird genommen. Mit dem anscheinend verrät der Autor unabsichtlich, dass er noch eine Überraschung für uns bereithält, denn anscheinend 🙂 wird der Flüchtige irgendwo anders auftauchen. Nur eben nicht im Hausflur. Für den Leser und sein Bild der Szene ist entscheidend:

Der Kommissar verfolgte den Mann, der in den Hausflur geflüchtet war.

Um den Leser zu überraschen, muss der Autor sich etwas anderes einfallen lassen. Eine Wendung beispielsweise, die das Rätsel um den Hausflur lüftet. Vielleicht war der Mann ein Enkel Houdinis, vielleicht hatte er einen Schlüssel zum Dachboden, was auch immer.

Verbindungen mit wenn und dann

Wenn Du noch einmal tinderst, dann verlasse ich dich.

Die meisten Wenn-dann-Konstruktionen funktionieren ohne das ausgeschriebene dann.

Wenn Du noch einmal tinderst, verlasse ich dich.

Ohne dann wird die Drohung verstärkt, weil sie konkret und greifbarer wird.

Ähnlich verhält es sich mit

eigentlich, scheinbar, offensichtlich, schlussendlich

die in vielen Fällen überflüssig sind. Am besten liest du einen Satz einmal mit und einmal ohne Füllwort und lauschst der Resonanz, die jeweils erzeugt wird.

Füllwort oder nicht? Der Kontext entscheidet

Ob ein Wort zum Füllwort wird, entscheidet sich im Kontext. Wenn du unsicher bist, hilft der direkte Vergleich zweier Versionen. Die eine enthält den Original-Text, in der zweiten sind alle Begriffe, die unter Füllwörter-Verdacht stehen, gestrichen. Du wirst überrascht sein, wie unterschiedlich beide Texte ausfallen können.

Eine alphabetische Sammlung mit etwa 1.000 Begriffen unter Füllwort-Vorbehalt stammt von RalphGL auf GitHub. Obwohl viele Wörter zu Unrecht enthalten sind, schadet es nicht, ab und zu einen Blick darauf zu werfen und die eigenen Texte kritisch zu prüfen.

Beim Füllwörter-Test kann man kleinere Textabschnitte per copy and paste einfügen und direkt im Browser testen. Je nach Wunsch werden Füllwörter entfernt oder durch die Zeichenfolge „XXX“ ersetzt.

Vorsicht mit als und während

Mit der Konjunktion als soll das Geschehen oft in eine zeitliche Reihenfolge gebracht werden.

Als das Telefon klingelte, wachte sie auf.

Das Problem bei diesem Satz ist, dass dem Leser eine Banalität erklärt wird. Zuerst schlief sie, dann klingelte das Telefon und sie wachte auf. Die Konstruktion mit als betont einen zeitlichen Ablauf, den jeder Leser sich auch so denken kann. Stattdessen wird er mit dem Zeigefinger darauf hingewiesen. Die direkte Aussage ist dynamischer:

Das Telefon klingelte und sie wachte auf.

Oder, je nach Figur und Handlung

Das Telefon klingelte und sie tastete nach ihrem Smartphone.

Ein weiteres Problem bei dem Wort als besteht in der Gefahr, in einen als er dies machte, passierte jenes Rhythmus zu verfallen. Für Leser ist das ein wirksames Schlafmittel. Und rezeptfrei dazu.

Während ist der Bruder von als

Auch mit während soll oft die Gleichzeitigkeit eines Geschehens ausgedrückt werden.

Während sie zum Bad ging, gähnte sie und kratzte sich am Hintern.

Als und während tauchen als Geschwister gern in einem inhaltlichen Zusammenhang auf:

Als das Telefon klingelte, wachte sie auf. Während sie zum Bad ging, gähnte sie und kratzte sich am Hintern.

Direkte Handlung vermeidet diese Konstruktionen.

Das Telefon klingelte und sie wachte auf. Sie gähnte, kratzte sich am Hintern und ging zum Bad.

Du könntest einwenden, dass es einen Unterschied gibt, ob sie gähnte/kratzte und erst danach ins Bad ging, oder ob sie während des Gehens kratzte und gähnte. Ja, den Unterschied gibt es. Aber er interessiert niemanden. Die Beschreibung ruft ein Bild beim Leser hervor und nur darauf kommt es an.

Berühmte Romananfänge mit als

Zu jeder Schreibempfehlung gibt es mindestens einen Gegenbeweis. Hier sind gleich vier davon. Berühmte Romane, die mit einem als-Satz beginnen.

Als Gregor Samsa eines Morgens aus unruhigen Träumen erwachte, fand er sich in seinem Bett zu einem ungeheuren Ungeziefer verwandelt. (Franz Kafka: Die Verwandlung)

Als der sechzehnjährige Karl Roßmann, der von seinen armen Eltern nach Amerika geschickt worden war, weil ihn ein Dienstmädchen verführt und ein Kind von ihm bekommen hatte, … (Franz Kafka: Der Verschollene)

Als ich noch jünger und verwundbarer war, gab mein Vater mir einen Rat, der mir seither nicht mehr aus dem Kopf geht. „Wann immer du glaubst, jemanden kritisieren zu müssen“, sagte er zu mir, „denk daran, dass unter all den Menschen auf dieser Welt niemand solche Vorzüge genossen hat wie du.“ (F. Scott Fitzgerald: Der große Gatsby)

Als er vom schmalen, schnurgraden Pfad seiner absonderlichen Rechtschaffenheit wich, geschah das mit dem festen Vorsatz, den eintönigen, aber ungefährlichen Wandel der Tugend wiederaufzunehmen, sobald sein kleiner Abstecher in den am Wege liegenden Sumpf den gewünschten Erfolg gezeitigt haben würde.
(Joseph Conrad: Der Verdammte der Inseln)

Was diese Romane von Anfängertexten unterscheidet: Die als-Sätze sind vielsagend und ziehen den Leser magisch in die Geschichte hinein. Anders wäre es, wenn Kafka geschrieben hätte:

Als Gregor Samsa eines Morgens aus unruhigen Träumen erwachte, merkte er, dass es schon hell war.

In diesem Sinne: Sei selbstkritisch und prüfe deine Storys auf als-Konstruktionen. Sie sollten stark sein und nur dort stehen, wo Handlung, Rhythmus und Satzmelodie dazu passen.

Falsche Freunde: fühlen und sehen

Ahnungen und Sinneswahrnehmungen können tückisch sein. Das gilt auch im Roman.

Er fühlte, wie der Wind stärker wurde und ihm ins Gesicht blies.

Mit fühlen meldet sich in diesem Satz die Erzählstimme zu Wort. Sie erklärt den Wind, anstatt das Phänomen durch die Figur erlebbar zu machen.

Der Wind wurde stärker und blies ihm ins Gesicht.

Je nach Stärke des Windes auch

Eine Böe fuhr ihm ins Gesicht.

Ein ähnlicher Effekt entsteht, wenn das Verb sehen im falschen Zusammenhang steht.

Kommissar Heisterkamp sah die vernarbten Schnitte auf ihrem Unterarm.

Der Erzähler verlässt damit die Perspektive des Kommissars. Heisterkamp denkt nicht „ich sehe, dass da vernarbte Schnitte auf ihrem Unterarm sind“. Er sieht sie einfach.

Ihr Unterarm war mit vernarbten Schnitten übersät.

Wenn übersät zu hoch gegriffen ist, weil es beispielsweise nur wenige Schnitte sind, wird der Text variiert.

Ihr Unterarm zeigte Spuren vernarbter Schnitte.

Anders wäre es, wenn die Schnitte bis dahin noch nicht zu sehen waren, beispielsweise weil die Figur normalerweise lange Ärmel trägt. Dann tritt etwas Ungewöhnliches auf und die Schilderung der Szene schließt das Sehen mit ein.

Plötzlich sah Kommissar Heisterkamp die vernarbten Schnitte auf ihrem Oberarm.

Obwohl die Beschreibung schon ganz gut passt, lohnt sich ein Blick ins Synonym-Lexikon. Tauschen wir das Verb sehen aus.

Plötzlich entdeckte Kommissar Heisterkamp die vernarbten Schnitte auf ihrem Oberarm.

Fast perfekt! Bis auf einen Schönheitsfehler. Plötzlich. Vor vielen, vielen Jahren signalisierte plötzlich den Beginn von Spannung. Aber je öfter es gebraucht wurde, umso mehr hat es sich abgenutzt. Plötzlich ist ein Wort, bei dem ich ganz besonders empfehle, nach Alternativen zu suchen, die sprach- und inhaltlich zum Kontext passen. Im Fall des wackeren Heisterkamp beispielsweise:

In diesem Moment entdeckte, erst jetzt entdeckte…

Andere Sinneswahrnehmungen, die zu einer Veränderung der Erzählperspektive führen können, sind Hören, Ahnen und Denken.

Noch mehr falsche Freunde: 7 Verben

Wer diese Verben zum Freund hat, braucht keine Feinde mehr. Nein, Spaß. Die folgenden Beispiele zeigen jedoch, wie schnell man in die schriftliche Mottenkiste greifen kann.

anfangen

Er fing an, zu marschieren.

Der alte Chinese sagt: 1.000 Meter beginnen mit dem ersten Schritt. Und den muss die Figur machen.

Er marschierte los.

befinden

Der Fahrer befand sich in einem alkoholisiertem Zustand.

So steht es im Polizeibericht und das ist, wie wir alle wissen, Beamtendeutsch. Im Roman wird aktiv gezeigt, was los war.

Der Fahrer stieg aus, schwankte und krallte sich an der Wagentür fest.

beginnen

Tanja begann, sich Sorgen um ihre Ehe zu machen.

Beginnen ist der Bruder von Anfangen. Statt umständlich über den Beginn zu schreiben, ist ein Sprung in die Szene viel effektiver.

Tanja machte sich Sorgen um ihre Ehe.

Du könntest jetzt einwenden, dass Tanja sich in einem Vorstadium der Sorgen befindet und gerade erst damit beginnt, sich zu sorgen. Das ist richtig. Aber auch dafür gibt es eine Lösung, die ohne anfangen auskommt.

Tanja machte sich Gedanken um ihre Ehe.

Aus Gedanken können im Lauf der Handlung Sorgen werden. Oder es löst sich alles in Luft auf. (Was ich Tanja wünsche).

bekommen

Das Verb bekommen wird umgangssprachlich oft in Wendungen wie ich bekomme etwas geschickt benutzt.

Ich bekam ein Paket.

Abgesehen davon, dass erhielt statt bekam die bessere Wahl gewesen wäre, wirkt der Satz für sich genommen fad. Einzig das Paket verspricht so etwas wie Spannung. Vielleicht geht die Geschichte mit dem Inhalt der Lieferung weiter, vielleicht wird aber auch nur der Tagesablauf des Ich-Erzählers geschildert. Schade. Wenn die Handlung gezeigt wird, erhält der Leser die gleiche Information, aber dynamischer:

Der Mann vom Lieferdienst drückte mir ein Paket in die Hand.

scheinen

Das Verb scheinen findet sich oft im ersten Entwurf eines Textes.

Das Auto schien in der Ferne zu verschwinden.

Mit scheinen spiegelt unser Unterbewusstsein unsere eigene Indifferenz wieder. Wir sind uns selbst noch unsicher, ob es so gewesen sein könnte oder nicht. Verschwand das Auto oder verschwand es nicht? Spätestens beim Überarbeiten muss eine Entscheidung dafür oder dagegen fallen.

Das Auto verschwand in der Ferne.
Aber das schien nur so (Smiley).

spüren

Sie spürte, wie das Blut in ihren Adern pochte.

Spüren ist ähnlich wie sehen. Indem das Spüren der Figur in den Fokus rückt, ändert sich die Perspektive. Lass es den Leser spüren:

Das Blut pochte in ihren Adern.

versuchen

Wenn der Versuch gelingt, ist versuchen fehl am Platz.

Er versuchte, die Tür zu öffnen. Sie gab nach und ging auf.

Vier Worte reichen aus, um den Kern der Handlung zu beschreiben:

Er öffnete die Tür.

Wenn ausgedrückt werden soll, dass das Türöffnen erfolglos geblieben ist, passt das Verb versuchen inhaltlich:

Er versuchte, die Tür zu öffnen, aber sie bewegte sich keinen Millimeter.

Noch dynamischer wäre Zeigen durch Handlung:

Er drückte die Klinke, aber die Tür bewegte sich keinen Millimeter.

Partizipialkonstruktionen

Partizipialkonstruktionen wirken im Deutschen oft schwerfällig, weil sie Dynamik aus der Handlung nehmen. Der Leser muss sie erst entschlüsseln, bevor er versteht, was gesagt wurde. Lesen und Verstehen erfolgt zeitverzögert, sodass Harmonie verloren geht. Wenn verschachtelte Konstruktionen zu häufig eingesetzt werden, leidet die Verständlichkeit insgesamt.

Taumelnd machte er einen Schritt auf die vor dem Tor stehende, schattenhafte Gestalt zu.

Besser verständlich wird der Satz, wenn er umgestellt oder aufgeteilt wird:

Die schattenhafte Gestalt lauerte vor dem Tor. Taumelnd machte er einen Schritt auf sie zu.

Häufig werden Partizipialkonstruktionen dazu genutzt, um Informationen nachzuliefern. Autoren wollen damit sicherstellen, dass Leser die Szene auf jeden Fall so deuten, wie es von ihnen vorgesehen wurde.

Im Theater versperrten ihm die von den Stühlen aufgesprungenen Zuschauer die Sicht.

Im Kern lautet der Satz:

Im Theater versperrten ihm die aufgesprungenen Zuschauer die Sicht.

Wenn Zuschauer aufgesprungen sind, haben sie zuvor irgendwo gesessen. Ob das Stuhl oder Hocker waren, spielt keine besondere Rolle. Stellen wir den Beispielsatz trotzdem inklusive der Stühle um.

Im Theater waren die Zuschauer von ihren Stühlen aufgesprungen und versperrten ihm die Sicht.

Die Gefahr bei Partizipien besteht darin, dass sie bemüht wirken und eine Wichtigkeit vorgaukeln, die sie an der Stelle nicht haben, denn in Wirklichkeit blähen sie den Text auf.

Bekanntlich macht die Dosis das Gift. Deswegen ist gegen bewusst eingestreute Partizipialkonstruktionen nichts zu sagen. Wer unsicher ist, sollte sich für Relativsätze entscheiden oder statt dem Partizip eine aktive Verbform wählen.

Dialoge

Dialoge sind ein wesentlicher Bestandteil des szenischen Erzählens. Das verleitet Anfänger manchmal dazu, sie an der falschen Stelle einzusetzen oder die Figuren zu viel reden zu lassen.

„Hallo“, sagte Tom.
„Wie geht’s dir?“, fragte Lisa.
„Mir geht es gut.“
„Mir geht es auch gut“, erwiderte sie.

Wenn zwei Figuren einer Meinung sind, sollten sie die Klappe halten

Ein Dialog, der im realen Leben schon grenzwertig ist, hat im Roman erst recht nichts verloren. Fiktionale Dialoge leben von dem, was nicht ausgesprochen wird. Sie dienen dazu, Figuren zu charakterisieren, Konflikte offensichtlich zu machen und die Handlung voranzutreiben. Das unterscheidet sie von Dialogen aus dem realen Leben.

Eine gute Übung zum Dialoge-Schreiben ist es, das Gespräch in eine Handlung zu packen.

„Hallo“, Tom stand vor der Parkbank, sein Schatten verdunkelte Lisa’s Smartphone.
„Wie geht’s dir?“, Lisa liess das Display nicht aus den Augen und rückte zur Seite.
„Mir geht es gut.“ Tom setzte sich, sein Rucksack lag zwischen ihnen.
„Mir geht es auch gut“, endlich hob sie den Blick, schaute erst den Rucksack, dann Tom an.

Was können wir interpretieren und welche Fragen entstehen?

Tom begrüßt Lisa. Lisa antwortet, blickt jedoch nicht auf. Warum tut sie das?
Tom stellt seinen Rucksack zwischen sich und Lisa. Aus welchem Grund?
Lisa schaut erst den Rucksack, dann Tom an. Warum und wie steht sie zu Tom?

Dialog plus Handlung lässt Figuren plastischer werden

Im Kopf des Lesers entstehen Fragen. Der Grund, warum er weiterliest, ist die Suche nach Antworten auf diese Fragen.

Im Kern ist der Beispiel-Dialog immer noch nichtssagend. Was ist damit gemeint, dass die Figuren – im Gegensatz zu einem echten Dialog – aneinander vorbeireden sollen? Versuchen wir es.

„Hallo“, Tom stand vor der Parkbank, sein Schatten verdunkelte Lisa’s Smartphone.
„Marie feiert heute Abend. Bist du dabei?“, Lisa starrte auf das Display und rückte zur Seite.
„Marie? Ähm…“ Tom setzte sich, sein Rucksack lag zwischen ihnen. „Ich glaub, nicht.“
„Dann verpasst du etwas“, sie hob den Blick, schaute erst den Rucksack, dann Tom an. „Warte kurz, ich schreibe ihr, dass ich komme.” Sie scrollte durch die Liste. Marie war unter dem Buchstaben M gespeichert. Wie Miststück.

Weitere Fragen entstehen:

Tom zögert, als er den Namen Marie hört. Dann schiebt er nach, dass er eher nicht zu der Party kommt. Warum zögert er, aus welchem Grund will er nicht an der Party teilnehmen? Welches Motiv hat Lisa, Marie unter Miststück abzuspeichern und hat Tom etwas damit zu tun?

Durch Dialoge stellen sich Fragen. Eine gute Story treibt Handlung und Dialog so voran, dass Antworten ständig neue Fragen erzeugen und den Leser bei der Stange halten.

Zeigen statt Erzählen – Show don’t tell

Zeigen statt Erzählen. Wie ist diese Empfehlung zu verstehen, wo doch alle narrativen Geschichten erzählt werden?

Im Kern geht es bei Show don’t tell darum, Dinge nicht einfach zu behaupten, sondern durch ihre beispielhafte Darstellung zu belegen. Dem Leser nicht zu erklären, dass eine Figur traurig ist, sondern zu zeigen, worin sich die Traurigkeit manifestiert. Zieht sie sich zurück, kramt sie alte Fotos hervor, macht sie etwas völlig unerwartetes, usw.

Eine gute Übung im Zeigen besteht darin, etwas mit „wie“ zu vergleichen. Beispielsweise möchtest du in einer Detektivgeschichte das Treffen mit einem Informanten schildern. Aus sicherer Entfernung beobachtet der Held die Szene. Eine ungewöhnliche Beschreibung könnte so aussehen:

Der Typ an der Ecke sah aus, wie ein zerknautschter gelber Sack.

Nicht die feine Art, aber ein überraschender Vergleich, der neugierig macht. Es liegt nun an uns, Figur und Handlung des Informanten mit dem gezeigten Bild in Einklang zu bringen. Vielleicht ist er antriebslos, schlaff und man muss ihm alle Informationen einzeln aus der Nase ziehen? Vielleicht täuscht der Vergleich aber auch und in Wirklichkeit ist der Informant gefährlich und bringt unseren Helden in Bedrängnis.

Beide Varianten funktionieren. Mit der zweiten wird ein zusätzliches Überraschungsmoment in die Story gebracht.

Die Steigerung: Metaphern

Wo der Vergleich noch ein „wie“ benötigt, steht die Metapher für sich.

Zwei Jahre lang war Lisa ein Schmetterling auf Parship-Droge.

Mit dieser Metapher wird das Bild eines Schmetterlings, der von Blüte zu Blüte flattert, auf eine Dating-Plattform übertragen. Da Parship keine Blumen im Angebot hat, lässt das Bild nur einen Schluss zu: Lisa hüpft von Profil zu Profil.

Lisa wird mit dieser Metapher als sprunghaft charakterisiert. Gleichzeitig schwingt im Subtext ihr heiteres Wesen mit, da Schmetterlinge sympathisch sind und uns fröhlich stimmen. Die Droge relativiert den Eindruck und macht neugierig darauf, mehr über Lisa und ihre Erlebnisse zu erfahren.

Als Tom Wind davon bekam, stand ihre Beziehung am Rand einer Kernschmelze.

Emotion und Physik, Beziehung und Kernschmelze. Auch was nicht zusammengehört, kann eine bildhafte Metapher ergeben. Tom’s Beziehung steht kurz vor der Implosion.

Keine Metaphern auf Teufel komm raus

Auch die beste Metapher verpufft, wenn sie unpassend gewählt oder an der falschen Stelle verwendet wird.

Besonders bei abgestandenen Metaphern ist Vorsicht geboten.

Ihm klopfte das Herz bis zum Hals.
Die Familie setzte sich an den feierlich gedeckten Tisch
Sie packte die Gelegenheit beim Schopf.


Nachdem Generationen von Autoren diese Bilder benutzt haben, wirken sie heute wie Schablonen und rufen beim Leser nur noch ein Gähnen hervor.

Auch schiefe Metaphern führen aufs Glatteis.

Mit dieser Bemerkung goss sie heißes Öl ins Feuer.
Der Kommissar versuchte, die Wogen um seine Ermittlungsmethoden zu entschärfen.

Schiefe Metaphern sorgen für Heiterkeit beim Publikum. Darüber hinaus entsteht beim Leser der Eindruck, dass er mehr weiß, als der Autor selbst. Aus welchem Grund sollte er also weiterlesen?

Zeigen statt Erzählen – auf den Kontext kommt es an

Vergiss Show don’t tell, solange du schreibst. Erstens kommst du so besser voran und zweitens schützt du deinen Text davor, nicht mehr natürlich zu wirken. Besonders dann, wenn Figuren einen längeren Weg vor sich haben, kann es wichtig sein, die Dinge beim Namen zu nennen und zu erzählen.

Beim Überarbeiten prüfst du deine Geschichte. Du wirst selbst bemerken, wo zu viel erzählt oder schlicht etwas behauptet hast. An diesen Stellen kannst du experimentieren und deinen Text lebendiger machen, indem du etwas zeigst.

Satzlänge

Forscher haben herausgefunden, dass die durchschnittliche Satzlänge im Roman bei
13 Wörtern liegt. (So wie dieser Satz inklusive der Zahl 13). Was sagt uns das? Forscher sind unausgelastet. Bei einer guten Satzlänge geht es weder um die Zahl der Wörter, noch um Zentimeter oder Millimeter.

Eine vernünftige Satzlänge ist dann erreicht, wenn alle überflüssigen Informationen weggelassen sind. Daraus ergibt sich, dass kurze, mittellange und auch lange Sätze ihre Berechtigung haben.

Hemingway’s kürzeste Geschichte

Hemingway’s kürzeste Geschichte kam mit sechs Wörtern aus.

For sale: Baby shoes, never worn
(Zu verkaufen: Babyschuhe, ungetragen)

Der Grund, warum diese Geschichte funktioniert, ist die menschliche Neugierde. Unser Gehirn versucht, die Einzelteile und Bruchstücke so zu ordnen, dass sich ein logischer Ablauf ergibt. Wir interpretieren die zeitliche Abfolge als Ursache und Wirkung, sodass in unserem Kopf eine Geschichte entsteht.

Satzlängen und ihre Wirkung

Beim Kreativen Schreiben wird die Satzlänge gezielt eingesetzt, um eine Figur oder Szene zu charakterisieren. Jeder Satz soll Handlung, Szene und Atmosphäre der Geschichte dienen.
Mit einer Einschränkung: Verschachtelte Sätze, die über mehrere Zeilen gehen, erschweren das Lesen. Dann ist es besser, wenn das ein oder andere Komma durch einen Punkt ersetzt wird, sodass aus einem langen zwei kürzere Sätze werden.

Kurze Sätze

Kurze, aneinandergereihte Sätze erhöhen das Tempo einer Geschichte. Für spannende Dialoge oder Szenen sind sogar unvollständige Sätze geeignet. Allerdings lassen zu viele Stakkato-Sätze den Leser nach einiger Zeit abstumpfen. Ein Gegenmittel ist, ihm zwischendurch auch Pausen zu gönnen.

Mittellange Sätze

Der Grundton eines Texts wird durch mittellange Sätze bestimmt. Ein Hauptsatz mit maximal zwei Nebensätzen – diese Kombination garantiert einen angenehmen Lesefluss und gute Verständlichkeit. Mittellange Sätze sind Alleskönner. Die Sprache wirkt weder zu gemächlich noch zu atemlos. Der Nachteil: Es ist schwer, mit mittellangen Sätzen Akzente zu setzen.

Bandwurmsätze

Bandwurmsätze kombinieren einen Hauptsatz mit mehreren Nebensätzen. Das Tempo wird verlangsamt und führt zur Reflexion des Lesers. Er muss sich konzentrieren und intensiv mit dem Text beschäftigen, um am Ball zu bleiben.

Schachtelsätze

Schachtelsätze enthalten viele Relativbezüge. Fast jeder Nebensatz bezieht sich auf einen anderen Teil des Hauptsatzes. Oft brauchen Leser mehrere Anläufe, bis sie ganz durchgestiegen sind. Schachtelsätze erschweren das Lesen und sollten – wenn überhaupt – nur mit Bedacht eingesetzt werden.

Kurze Sätze sind nicht besser. Nur kürzer.

Kurze Sätze sind ein gutes Mittel, um Dynamik und Spannung einer Handlung zu spiegeln. Mittellange Sätze bilden den narrativen Grundton einer Erzählung. Längere Sätze verführen den Leser und ziehen ihn tiefer in das Thema hinein. Beim Schreiben besteht die Kunst darin, unterschiedlich lange Sätze zu mischen.

Schreibstil verbessern – der Weg ist das Ziel

Selbst Goethe war sich nicht zu schade, seinen Text auf den Prüfstand zu stellen. Er hat sich nicht zurückgelehnt („Ich bin der große Goethe“), sondern war erst dann zufrieden, als er das perfekte Wort gefunden hatte. Um diese Einstellung geht es auch heute noch beim Schreiben. Der Weg zum fertigen Buch ist lang und oftmals eine Strapaze. Aber spätestens am Ziel hat es sich gelohnt. Hilfe, Tipps und Unterstützung für dein Manuskript biete ich dir im Lektorat.

Viel Spaß beim Schreiben!


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